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Ratgeber

Wenn der Körper durstig schweigt – Dehydrierung im Alter erkennen und vorbeugen

Dehydrierung im Alter ist eine unterschätzte und stille Gefahr. Denn viele ältere Menschen haben kein normales Durstgefühl. Sie vergessen es daher schlichtweg, regelmäßig zu trinken – mit ernsten gesundheitlichen Folgen. Für pflegende Angehörige ist es daher wichtig, die Warnzeichen einer Dehydrierung zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Getreu dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ spielt auch die Prävention vor einem Flüssigkeitsmangel im Pflegealltag eine wichtige Rolle.

Dehydrierung im Alter ist eine unterschätzte und stille Gefahr. Denn viele ältere Menschen haben kein normales Durstgefühl. Sie vergessen es daher schlichtweg, regelmäßig zu trinken – mit ernsten gesundheitlichen Folgen. Für pflegende Angehörige ist es daher wichtig, die Warnzeichen einer Dehydrierung zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Getreu dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ spielt auch die Prävention vor einem Flüssigkeitsmangel im Pflegealltag eine wichtige Rolle.

Wann spricht man von einer Dehydrierung?

Von einer Dehydrierung ist in Fachkreisen immer dann die Rede, wenn der Körper in einem bestimmten Zeitraum mehr Flüssigkeit verliert, als er aufnimmt. Der Flüssigkeitsmangel kann dabei sowohl das Blutplasma als auch die Flüssigkeit im Gewebe außerhalb der Zellen betreffen. Durch den Flüssigkeitsverlust kann das Blutvolumen sinken, wodurch die Durchblutung der Organe beeinträchtigt wird. Schreitet die Dehydrierung weiter fort, ist eine Exsikkose, also eine Austrocknung des gesamten Körpers, eine mögliche Folge.

Arten und Schweregrade der Dehydrierung

Auch wenn sich die Symptome stark ähneln, sind die Ursachen einer Dehydrierung durchaus verschieden:

  • Isotone Dehydrierung: Bei dieser Form des Flüssigkeitsmangels verliert der Körper im gleichen Verhältnis Wasser und Salz (Natrium). Dadurch sinkt die Flüssigkeitsmenge im sogenannten Extrazellulärraum (EZR), also außerhalb der Körperzellen. Typische Ursachen einer isotonen Dehydrierung sind starkes Erbrechen oder Durchfall, z. B. bei Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Hypertone Dehydrierung: Das Wasserdefizit im Körper ist – z. B. infolge von starkem Schwitzen - größer als das Defizit an Natrium. Dadurch reduziert sich die Flüssigkeitsmenge außerhalb, aber auch innerhalb der Zellen (im sogenannten Intrazellulärraum (IZR)).
  • Hypotone Dehydrierung: Im Körper entsteht ein starker Natriummangel, der nicht durch eine einfache Flüssigkeitszufuhr wieder ausgeglichen werden kann. Der gesamte Elektrolythaushalt muss daher neu eingestellt werden.

Natrium – Ein Schlüsselfaktor für den Wasserhaushalt des Körpers

Natrium ist als Elektrolyt ein lebenswichtiger Bestandteil für das Blut und die Zellflüssigkeit. Der Körper überwacht daher kontinuierlich die Natriumkonzentration und das Blutvolumen und passt beides bei Bedarf durch körpereigene Mechanismen an. Sind Blutvolumgen und Natriumspiegel zu niedrig, sorgen Hormone wie Aldosteron und das antidiuretische Hormon dafür, dass die Nieren Wasser und Natrium zurückhalten. Bei einem Überschuss wird hingegen beides vermehrt über den Urin ausgeschieden, um das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

Neben der Differenzierung der Ursachen lassen sich verschiedene Schweregrade einer Dehydrierung unterscheiden:

  • Beträgt der Flüssigkeitsverlust 1 bis 3% des Körpergewichts, spricht man von einer leichten Dehydrierung.
  • Von einer mäßigen Dehydrierung ist die Rede bei einem Verlust von 4 bis 6% des Körpergewichts.
  • Ab einem Verlust von mehr als 6% des Körpergewichts besteht eine schwere Dehydrierung.
  • Beträgt der Gewichtsverlust mehr als 10%, gilt die Dehydrierung als lebensbedrohlich.

Wie viel Flüssigkeit sollten Senioren und Seniorinnen zu sich nehmen?

Gemäß einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Menschen ab 65 Jahren ungefähr 2,25 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Im Idealfall werden dabei 1,3 bis 1,5 Liter Flüssigkeit durch Getränke aufgenommen und die restliche Flüssigkeitsmenge über die Nahrung. Der Flüssigkeitsbedarf älterer Menschen unterscheidet sich damit in der Regel nicht von dem jüngerer Menschen.

Wie kann man eine Dehydrierung im Alter erkennen?

Die Symptome einer Dehydrierung treten in der Regel schleichend auf, verstärken sich aber schnell, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Um gesundheitliche Risiken vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, typische Symptome frühestmöglich zu erkennen:

Zeichen einer leichten Dehydrierung im Alter

  • Trockene Schleimhäute: Ältere Menschen produzieren in der Regel weniger Speichel. Ein Flüssigkeitsmangel verstärkt diesen Effekt, sodass der Körper die Schleimhäute nicht mehr richtig feucht halten kann. Ein trockener Mund sowie rissige Lippen, eine belegte Zunge und ein trocknes Gefühl im Mund gelten daher als erste Anzeichen einer Dehydrierung im Alter.
  • Dunkler Urin: Bei einer Dehydrierung versucht der Körper, Flüssigkeit einzusparen. Die Nieren produzieren daher weniger Urin. Giftstoffe werden deshalb in einer geringeren Menge Flüssigkeit gelöst und ausgeschieden. Dadurch wird der Urin dunkler und hat einen intensiveren Geruch.

Zeichen einer mäßigen Dehydrierung im Alter

  • Müdigkeit / Schwäche: Ein Defizit an Flüssigkeit beeinträchtigt die Zellversorgung und damit den Energiestoffwechsel. Die Folge ist eine starke Müdigkeit sowie eine unverhältnismäßig schnelle Erschöpfung schon nach einfachen körperlichen Aktivitäten.
  • Konzentrationsschwäche: Schon ein mäßiger Flüssigkeitsmangel kann die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Betroffene sind oft unkonzentriert, vergesslich und verlangsamt in ihrer Reaktion. Die Anzeichen können so stark werden, dass sie den Symptomen einer Demenz gleichen (oder diese verstärken).
  • Schwindel: In Folge des Flüssigkeitsmangels sinkt der Blutdruck. Betroffenen sackt beim Aufstehen das Blut schneller (der Schwerkraft folgend) in die Beine. Dadurch wird das Gehirn kurzfristig weniger durchblutet. Ein sogenannter orthostatischer Schwindel ist die Folge. 
  • Kopfschmerzen: Durch das dickflüssigere Blut können kleine Gefäße im Gehirn nicht mehr optimal durchblutet werden. Das bedingt einen leichten Sauerstoffmangel, der leicht zu Kopfschmerzen führen kann.
  • Eingesunkene Augen: Ein äußerlich sichtbares Zeichen einer mäßigen Dehydration sind tieferliegende, „eingefallene“ Augen. Der Grund: Durch die fehlende Flüssigkeit im Unterhautfettgewebe entsteht ein sichtbares Volumendefizit.
  • Muskelkrämpfe: Durch die fehlende Flüssigkeit wird die Durchblutung der Muskeln reduziert und es kommt zu einem Nährstoff- und Elektrolytmangel. Die Folge sind Muskelkrämpfe, die vermehrt nachts auftreten.

Zeichen einer schweren Dehydrierung im Alter

  • Sehr niedriger Blutdruck: Durch das verminderte Blutvolumen sackt der Blutdruck stark ab – und kann in Kombination mit Schwäche und Schwindel zu akuten Kreislaufproblemen führen.
  • Hoher Puls: Um das geringe Blutvolumen zu kompensieren, schlägt das Herz schneller. Oft kommt es zu einer sogenannten Tachykardie, also einem Puls von über 100 Schlägen pro Minute. Für ältere Menschen ist dies besonders gefährlich, da der Kreislauf zusätzlich belastet wird.
  • Muskelzuckungen und Krampfanfälle: Durch den massiven Elektrolytmangel kommt es nicht mehr nur zu vereinzelten Krämpfen, sondern auch zu unkontrollierten Muskelzuckungen. Vereinzelt kann es auch zu stärkeren Krampfanfällen kommen, die ärztlich behandelt werden müssen, da im Extremfall ein Risiko für Hirnschäden oder einen Atemstillstand bestehen kann.
  • Blässe und kalte Extremitäten: Bei starker Dehydrierung verringert der Körper die Durchblutung der Haut und der Extremitäten, um das Herz, das Gehirn und andere lebenswichtige Organe zu schützen. Dadurch werden Hände, Füße und Gesicht oft blass und kühl.

Warum ist die Gefahr einer Dehydrierung im Alter besonders hoch?

Ältere Menschen sind deutlich anfälliger für eine Dehydrierung als jüngere Menschen, da sich mit dem höheren Lebensalter verschiedene Risikofaktoren einstellen, die die Flüssigkeitsaufnahme und -regulation erschweren.

  • Vermindertes Durstgefühl: Mit zunehmendem Alter nimmt das natürliche Durstempfinden aufgrund physiologischer Veränderungen ab. Viele ältere Menschen merken daher nicht rechtzeitig, dass ihr Körper Flüssigkeit benötigt.
  • Einnahme von entwässernden Medikamenten: Einige Medikamente fördern die Ausscheidung von Wasser. Dadurch kann der Flüssigkeitsbedarf steigen, ohne dass Betroffene dies bewusst wahrnehmen.
  • Angst vor Inkontinenz: Inkontinenz ist für viele ältere Menschen ein schambehaftetes Thema. Aus Angst vor „Unfällen“ trinken manche ältere Menschen daher manchmal absichtlich weniger. Das Risiko einer Dehydrierung wird dadurch jedoch weiter erhöht.
  • Kognitive Einschränkungen: Menschen mit Demenz oder anderen kognitiven Beeinträchtigungen vergessen oftmals das Trinken, da sie nur noch ein sehr schwaches Durstgefühl besitzen. Auch die Fähigkeit, gezielt Getränke zu erbitten, ist oft eingeschränkt.  
  • Verminderte Nierenfunktion: Bei über 50% der Menschen über 70 gilt die Nierenfunktion als eingeschränkt. Der Wasser- und Elektrolythaushalt kann bei vielen älteren Menschen daher nicht mehr richtig reguliert werden. Der Körper kann Flüssigkeit nicht mehr adäquat speichern und verliert diese schneller.
  • Schluckstörungen: Einige ältere Menschen leiden durch altersbedingten Muskelabbau oder Erkrankungen wie Parkinson an Dysphagien, also Schluckbeschwerden. Die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme wird dadurch als mühsam, unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden und vermieden. 
  • Diabetes: Rund ein Drittel aller Menschen über 75 Jahren leidet an Diabetes Typ 2 (auch Altersdiabetes genannt).  Ist dieser medikamentös nicht richtig eingestellt, erhöht sich das Risiko einer Dehydration, da der Körper überschüssigen Zucker über den Urin ausscheidet, wodurch viel Flüssigkeit verloren geht.
  • Weniger Reserven zum Defizitausgleich: Im Alter nimmt der Anteil an Muskelmasse und Körperwasser ab. Dadurch können selbst kleiner Flüssigkeitsverluste nicht mehr gut ausgeglichen werden, so dass es schneller zu gesundheitlichen Problemen kommt.

Welche gesundheitlichen Risiken bringt eine Dehydrierung im Alter mit sich?

Auch wenn ein Flüssigkeitsmangel ein vergleichsweise häufiges Phänomen im Alter ist, sollten das Risiko einer Dehydrierung keinesfalls unterschätzt werden.

  • Hautprobleme: Durch fehlende Flüssigkeit verliert die Haut an Elastizität und wird spröde und rissig. Viele Betroffene spüren dadurch einen starken Juckreiz. Bei bettlägerigen Menschen ist zudem die Gefahr von Druckgeschwüren erhöht. Eine gute Dekubitusprophylaxe ist in der Versorgung einer Dehydrierung daher besonders wichtig.
  • Haarausfall: Ist die Versorgung der Haarwurzel mit Flüssigkeit und Nährstoffen gestört, werden die Haare brüchig und es kommt zu vermehrtem Haarausfall.
  • Geringere Schweißproduktion: Um Flüssigkeit zu sparen, reduziert der Körper die Schweißabgabe – die Temperaturregulation des Körpers leidet, die Gefahr eines sommerlichen Hitzschlags steigt.
  • Harnwegsinfekt: Bei geringer Flüssigkeitszufuhr sinkt die Ausscheidungmenge über die Harnröhre. Dadurch werden Blase und Harnwege nicht mehr ausreichend „gespült“, Keime können sich leichter ansiedeln, das Risiko für schmerzhafte Harnwegsinfekte steigt.
  • Verstopfungen: Ohne ausreichend Flüssigkeit kann der Stuhl hart werden, was den Stuhlgang erschwert und schmerzhaft macht.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Um den Flüssigkeits- und Blutmangel auszugleichen, arbeitet das Herz schneller, die Blutgefäße verengen sich. Hält dieser Zustand über längere Zeit an, wird der Kreislauf dauerhaft belastet. Der Körper schaltet auf eine Art Notbetrieb mit hormoneller Gegenregulation, die langfristig zu einem chronisch erhöhten Gefäßwiderstand führen kann. Dadurch steigt das Risiko für Bluthochdruck, Vorhofflimmern sowie Herz- und Hirninfarkte.
  • Delir: Mangelt es dem Körper an Flüssigkeit, werden Musklen, Organe und das Gehirn nicht richtig versorgt. Im Extremfall führt dies zu einem akuten Delir, einem plötzlichen Verwirrtheitszustand mit Denkstörungen, Halluzinationen und Desorientierung.

Was tun bei akuter Dehydrierung?

Wenn Sie bei Ihrem Familienmitglied Anzeichen einer Dehydrierung bemerken, sollten Sie ruhig bleiben und gezielt handeln. Steigern Sie die Flüssigkeitszufuhr langsam, aber stetig – etwa durch kleine, regelmäßige Schlucke von Wasser, Tee oder verdünntem Saft. Plötzliche große Mengen sind dagegen kontraproduktiv, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten oder zu Übelkeit führen. Bieten Sie Getränke mit Strohhalm, Schnabeltasse oder Lieblingsbecher an und achten Sie auf eine angenehme Trinktemperatur.

Wann sollte man bei Dehydrierung im Alter medizinische Hilfe holen?

Bei den Anzeichen einer mäßigen bis starken Dehydrierung sollten Sie immer ärztliche Rat einholen. Akuter Handlungsbedarf besteht, sobald sie eine Bewusstseinsveränderung oder eine plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei Ihrem Familienmitglied wahrnehmen. Dringend reagieren sollten Sie auch, wenn Ihr Familienmitglied das Trinken länger als einen Tag verweigert, da es dann notwendig werden kann, den Flüssigkeitshaushalt medizinisch zu regulieren. Ebenso ist auch bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen schnelles Handeln gefragt, da diese ihre Beschwerden meist nicht selbst äußern können, und eine Dehydrierung so über längere Zeit schleichend verlaufen kann.

Wie kann man einer Dehydrierung im Alter wirksam vorbeugen?

So bedrohlich eine Dehydrierung ist, so gut kann dieser im Pflegealltag begegnet werden. Denn mit der entsprechenden Wachsamkeit und den passenden präventiven Maßnahmen lassen sich die weitreichenden Symptome einer Dehydration meist gut vermeiden.

  • Vitalwerte regelmäßig prüfen: Die Kontrolle von Blutdruck, Puls und Gewicht kann Hinweise auf eine beginnende Dehydrierung geben. Für eine erste Einordnung sind handelsübliche Messgeräte aus dem Sanitätshaus ausreichend.
  • Trinkroutinen etablieren: Feste Rituale wie ein morgendliches Glas Wasser nach dem Aufstehen, ein Getränk vor und nach jeder Mahlzeit oder einer Tasse Lieblingstee zum Abendprogramm können helfen, die Flüssigkeitszufuhr verlässlich in den Alltag zu integrieren, so dass diese weniger leicht vergessen wird.
  • Verschiedene Getränke anbieten: Abwechslung macht Freude – das gilt auch im Alter. Getränke wie Tees, Saftschorlen oder aromatisiertes Wasser können gerade an wärmeren Tagen eine willkommene Erfrischung und an kühleren Tagen eine angenehmen Wohltat sein und ältere Menschen so zum Trinken motivieren.
  • Flüssigkeitsreiche Nahrung zubereiten: Bei älteren Menschen mit einem herausfordernden Trinkverhalten ist es hilfreich, Flüssigkeit über entsprechende Mahlzeiten und Nahrungsmittel anzubieten, wie z. B. Suppen, Wassermelonen oder Orangen aber auch Tomaten, Gurken und Zucchini.
  • Kleine regelmäßige Trinkmöglichkeiten schaffen: Bieten Sie Ihrem Familienmitglied neben Getränken zu den täglichen Mahlzeiten auch im weiteren Tagesverlauf viele regelmäßige Trinkmöglichkeiten an. Platzieren Sie diese gut sichtbar und erreichbar in der Nähe der pflegebedürftigen Person, z. B. auf dem Nachttisch, dem Couchtisch oder der Küchenanrichte. Achten Sie aber auch darauf, Trinkflaschen und -gefäße regelmäßig auszutauschen, da sie ansonsten leicht übersehen und vergessen werden.
  • Trinkhilfen nutzen: Becher mit Griffen, rutschfestem Boden oder Trinkaufsätzen können Menschen mit motorischen Einschränkungen das Trinken erleichtern. Sie erhöhen die Selbstständigkeit und verhindern eine „Trinksparsamkeit“ aus Angst vor Beschwerden beim Trinken. Hinweise zu Trinkhilfen finden Sie in unserem Blogbeitrag zu praktischen Alltagshilfen.
  • Trinkprotokoll führen: Bei Menschen mit einem problematischen Trinkverhalten ist es empfehlenswert, die Flüssigkeitszufuhr zu protokollieren, um Veränderungen und Defizite im Trinkverhalten frühzeitig zu entdecken. Hilfreiche Vorlagen lassen sich online (zum Beispiel auf der Internetpräsenz der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) finden.