Köln, DE

St.-Sebastianus-Str. 5
51147 Köln
Tel: 0221 / 47 44 48 12
Fax: 0221 / 47 44 48 29

Dortmund, DE

Stralsunder Str. 1
44135 Dortmund
Tel: 0231 / 13 74 23 02
Fax: 0231 / 13 74 23 12

Frankfurt, DE

Gartenstr. 143
60596 Frankfurt
Tel: 069 / 63 30 70 51
Fax: 069 / 63 39 29 88

Standorte

Mo - Fr 9.00 - 17.00
12.00 - 13.00 Pause

SeniorenService Goldener Herbst GmbH & Co. KG
St.-Sebastianus-Str. 5, 51147 Köln

Notfallnummer: 0176 615 384 55

Montags-Freitag 17.00 - 20.00 Uhr
Wochenende 09.00 - 20.00 Uhr

Kosten

Monatliche Grundkostenbeträge

Bei der untenstehenden Tabelle handelt sich um Basisangebote. Nach Eingang Ihres Kundenfragebogens erhalten Sie ein individuelles Kostenangebot, welches sich sowohl nach dem pflegerischen Umfang, als auch nach den Anforderungen an Ihre zukünftige Alltagshilfe richtet. Die monatlichen Kosten können während des anschließenden Beratungstermins analysiert und optimiert werden.

Unabhängig von diesem Angebot können sowohl die Pflegekräfte als auch Sie unter Berücksichtigung einer Frist von sieben Tagen über Preisänderungen während der laufenden Dienstleistungserbringung verhandeln. Vorzunehmende Änderungen bedürfen immer der Schriftform.

Kategorie Tagessatz Betreuungskraft Anzahl der Tage Kosten für Betreuungskraft Kosten für Vermittler Gesamtkosten
A
1 Person
50,00 € 30
31
1.500,00 €
1.550,00 €
595,00 € 2.095,00 €
2.145,00 €
B
2 Personen
(1 P. hilfebedürftig)
55,00 € 30
31
1.650,00 €
1.705,00 €
595,00 € 2.245,00 €
2.300,00 €
C
2 Personen
(2 P. hilfebedürftig)
60,00 € 30
31
1.800,00 €
1.860,00 €
595,00 € 2.395,00 €
2.455,00 €

In manchen Fällen, insbesondere z.B. in Haushalten mit zwei pflegebedürftigen Personen, kann es sinnvoll sein, zur Sicherung der Qualität der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und Entlastung der vermittelten Alltagshilfen, zwei Kräfte gleichzeitig zur Betreuung einzusetzen.

Auch in diesem Fall analysieren wir mit Ihnen bei einem persönlichen Kennenlernen gerne die Möglichkeiten.

Zusatzkosten

Monatliche Sonderleistungen – falls gewünscht:
Haustierversorgung+ 50,00 Euro
Führerscheinerfordernis+ 100,00 Euro
Feiertagszuschläge – Berechnung des doppelten Tageshonorars

Weihnachten (25.12. – 26.12.)
Neujahr (01.01.)
Ostersonntag, Ostermontag
 

Fahrtkostenerstattung – Berechnung am Ende des Einsatzzeitraums

Bei zweimonatigem od. längerem Einsatz 150,00 Euro pauschal
Bei Einsatz unter zwei Monaten 2,50 Euro täglich

Zusatzinformation:
  • Abrechnung erfolgt taggenau!
  • Keine Doppelzahlung bei Betreuerwechsel!

Refinanzierung direkt

VERHINDERUNGS- UND KURZZEITPFLEGE:

Pro Kalenderjahr haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf Verhinderungspflege für längstens 42 Kalendertage. Hierfür erstattet die Pflegekasse einen Betrag von maximal 1.612,00 Euro. Werden Leistungen der nicht in Anspruch genommenen Kurzzeitpflege anteilig hinzugenommen, kann sich dieser Betrag auf bis zu 2.418,00 Euro erhöhen.

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Verhinderungspflege sind in §39 SGB XI geregelt und umfassen folgende Punkte:

  • Die Pflegeperson muss den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in häuslicher Umgebung gepflegt haben.
  • Der Pflegebedürftige ist seit mindestens sechs Monaten in Pflegegrad 2 oder höher eingestuft.
  • Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger sind miteinander bis zum zweiten Grad weder verwandt, noch verschwägert.
  • Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger leben nicht in häuslicher Gemeinschaft.

Die Rechnungen der von uns vermittelten Betreuungskräfte werden in der Regel von den Krankenkassen anerkannt. Vor der Antragstellung bei der Pflegekasse setzten Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

PFLEGEGELD UND PFLEGEGRAD

Nur anerkannte Pflegedienste sind zur direkten Abrechnung mit den Krankenkassen berechtigt. Somit bekommen auch nur Pflegedienste den je nach Pflegegrad anfallenden Betrag in voller Höhe erstattet.

Weder unsere Agentur, noch die von uns vermittelten Betreuungskräfte haben den Status eines Pflegedienstes. Wie hoch der Betrag des privaten Pflegegeldes, bzw. die Erstattung bei der Versorgung durch eine unserer Alltagshilfen ist, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Pflegegrad (PG)privates Pflegegeld
PG 10,00 €*
PG 2316,00 €
PG 3545,00 €
PG 4728,00 €
PG 5901,00 €

* Nur Zweckgebunde Kostenerstattung bis 125,00 EUR

Refinanzierung nach Bedarf

WOHNUMFELD VERBESSERUNGEN

Zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der eigenen Wohnung kann die Krankenkasse bestimmte Umbaumaßnahmen fördern. Dazu kann sie einen Betrag von max. 4.000,- Euro pro erforderliche Maßnahme bewilligen. So sind z.B. Türverbreiterungen, Badumbau oder Einbau eines Treppenliftes als unterschiedliche Maßnahmen zu sehen. Eine enge Abstimmung mit der Krankenkasse vor Beauftragung von Umbauten ist ratsam, da in der Regel Kostenvoranschläge eingereicht werden müssen.

PFLEGEHILFSMITTEL

Bei vorliegen eines entsprechenden Rezepts durch den Hausarzt können Pflegehilfsmittel pauschal mit einem Betrag in Höhe von 40,- Euro pro Monat mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

PFLEGEBERATUNGEN, ANGEHÖRIGENSCHULUNGEN UND QUALITÄTSKONTROLLE

Das Angebot der Pflegeberatung nach § 45 SGB XI bedeutet für Sie als pflegender Angehöriger, dass Sie ein Anrecht auf individuelle und zielgerichtete Pflegeberatung durch einen ambulanten Pflegedienst haben. Ziel sollte es sein, Sie umfassend zu informieren und spürbar zu entlasten. Dies betrifft insbesondere die Vermittlung von Pflegekenntnissen sowie der Durchführung und Umsetzung pflegerischer Tätigkeiten, wie z.B. der Grundhygiene, Mobilisations- und Transfertechniken oder auch der Sturzprophylaxe. Die Schulung wird bei dem zu Pflegenden durchgeführt und es können sowohl die Familienangehörigen als auch unsere 24h Betreuungskräfte teilnehmen. Der ambulante Pflegedienst kann diese Leistung direkt mit der Pflegekasse abrechnen, die Schulung bis zu achtmal im Jahr durchführen und somit die Abläufe bei Bedarf fortlaufend optimieren. Wir raten dazu, diese für Sie kostenlose Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Insbesondere beim Wechsel des Betreuungspersonals oder bei einer Veränderung des Gesundheitszustandes ist eine Angehörigenschulung sinnvoll.

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren ambulanten Pflegedienst oder kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Fragen haben.

ENTLASTUNGSBETRAG

Pflegebedürftige haben, ganz gleich welcher Pflegegrad vorliegt, seit 2017 Anspruch auf einen „Entlastungsbetrag“ von bis zu 1.500,- Euro im Jahr – beispielsweise für stundenweise Betreuung, Unterstützung bei sozialen Kontakten, Haushalts- und Einkaufshilfen, Spaziergänge und Vorlesestunden, Begleitungen zum Arzt, ins Kino oder zu Konzerten. Das Geld dafür muss vorgestreckt werden, es wird dann bei entsprechendem Nachweis von der Pflegekasse erstattet. Interessant ist dieses Angebot vor allem für leicht Pflegebedürftige, die es noch schaffen, selbständig ihren Alltag zu meistern, aber ab und zu auch Hilfe benötigen. Zum andern eignet es sich besonders für die Angehörigen von Demenzerkrankten, die bei ihrer belastenden und anstrengenden Betreuung zwischendurch auch mal pausieren müssen.

ANSPRÜCHE FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Wer für die Organisation der Pflege eines Angehörigen Zeit benötigt, darf dem Job zehn Arbeitstage fernbleiben. Für diese Zeit ist das sogenannte "Pflegeunterstützungsgeld" (§44a SGB XI) als Lohnersatzleistung vorgesehen. Betroffene können dies bei der Pflegeversicherung ihres Angehörigen beantragen. Die zehn Tage können auch auf mehrere pflegenden Angehörige verteilt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine längere berufliche Auszeit möglich, um einen Angehörigen zu pflegen. In Absprache mit dem Arbeitgeber haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, bis zu sechs Monate teilweise oder ganz auszusteigen, und so eine unbezahlte, aber sozialversicherte Freistellung zu erhalten. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen mindestens 15 Arbeitnehmer beschäftigt und der zu pflegende Angehörige mindestens einen Pflegegrad 2 hat. Da die Arbeitnehmer in dieser sogenannten Pflegezeit kein Einkommen haben, können sie ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragen. Die monatlichen Raten müssen erst mit Ende der Pflegezeit zurückgezahlt werden.